Feldversuch: Cannabis und Fahrtüchtigkeit

Cannabis und Fahrtüchtigkeit

Berauschende Substanzen und die Teilnahme am Straßenverkehr sollten sich gegenseitig ausschließen, um die eigene Sicherheit und insbesondere die Sicherheit anderer nicht zu gefährden. Andererseits ist es insbesondere bei den Wirkstoffen der Hanfpflanze leider so, dass der Wirkstoff und die Abbauprodukte sehr lange Zeit nachgewiesen werden können. Um also der Verkehrssicherheit einerseits und der Gerechtigkeit andererseits Genüge zu tun, müssen sinnvolle Grenzwerte eingeführt werden.
Als Betroffener der Führerscheinproblematik  war ich gar nicht böse darum, als der Deutsche Hanfverband eine Kampagne zu dem Thema durchführen wollte – und habe dazu auch ein wenig beitragen können: ich hatte die Studien zu dem Thema gesichtet, als ich vom Start der Kampagne erfuhr und war somit bestens vorbereitet. Zum Start der Kampagne wurden noch Redner gesucht – und auf der Suche wurde ich auf ein Forschungsprojekt aufmerksam gemacht: eine Studie, die ein wenig mehr Licht ins Dunkel bringen sollte.

Forschung tut Not

Ich war natürlich mehr als nur interessiert, daran teilzunehmen. Eine bessere Gelegenheit, meine „Unschuld“ zu beweisen, würde es kaum geben. Denn ja, ich war über dem Grenzwert, aber ich war zum Zeitpunkt meiner vermeintlichen Trunkenheitsfahrt deutlich sicherer unterwegs, als das bei 0.5 Promille der Fall gewesen wäre – schließlich hatte ich zwischen Konsum und Teilnahme am Strassenverkehr etliche Stunden verstreichen lassen. Und obendrein gingen mit der Teilnahme an der Studie einige Annehmlichkeiten einher, die mir die Sache umso mehr versüßt haben. Angefangen damit, dass ich zum ersten Mal völlig legal Cannabis rauchen durfte, ohne dazu das Land verlassen zu müssen. Einmalig und nur für wenige Stunden, zugegeben, aber trotzdem: eine Premiere.
Eine weitere Premiere für mich bestand darin, zum ersten Mal Cannabis mit medizinischer Qualität und einem geprüften THC-Gehalt von 22 % Trockenmasse rauchen zu dürfen.
Die Studie sollte in der Umgebung einer größeren Stadt mit Uni stattfinden, die für mich gut erreichbar war – und eine Aufwandsentschädigung gab es obendrein auch noch.
Die Gruppe der Versuchspersonen bestand aus 15 Teilnehmern in der Altersklasse zwischen Anfang 20 und Anfang 40. Die überwiegende Mehrheit war dabei unter 30, so auch die 3 Teilnehmerinnen. Bis auf eine Ausnahme wirkten alle Teilnehmer „optisch unaufällig“: keine szenetypische Kleidung, nur eine der Versuchspersonen wirkte aufgrund von Dreadlocks etwas „alternativer“. 
Zu den 15 Versuchspersonen kamen noch eine Menge weitere Personen, die am Ablauf der Test beteiligt waren: der leitende Arzt, etliche Medizinstudenten, zwei Rettungssanitäter, sowie zwei Polizeibeamte, die als Ehrenamtliche ihre Freizeit geopfert haben: sie haben den Simulator mitgebracht und bedient. An dieser Stelle schon einmal meinen herzlichen Dank an alle Beteiligten.
Weiterhin waren noch einige „special guests“ anwesend, dazu später mehr.

Vorspiel mit Auflagen

Der erste Schritt, noch bevor die nüchternen Vergleichswerte aufgenommen wurden, bestand darin, die Formalitäten (Gesundheitliches Gutachten des Hausarztes vorlegen, Formulare ausfüllen bzw. unterschreiben…) zu erledigen – überhaupt war der Versuchsablauf von vielen Auflagen der BfArM geprägt: Neben dem Gutachten des Hausarztes war beispielsweise das Verlassen des Geländes nur in Begleitung einer Aufsichtsperson zulässig, und nach Ende des Versuches musste man sich für 24 Stunden in die Obhut einer Aufsichtsperson begeben, die man aber selbst bestimmen konnte. Selbst die Verantwortlichen für die Versuchsdurchführung fanden die Liste der Auflagen etwas befremdlich, hatte ich ein Eindruck.

Erstmal nüchtern…

Nachdem also der formale Kram erledigt war, ging es an die ersten Untersuchungen: auf Zuruf wechselweise die Fingerspitzen an die Nase führen, auf einem Bein stehen, 30 Sekunden bei geschlossenen Augen und einer bestimmten Armhaltung abschätzen, zusätzlich eine Blutprobe, nachdem im Vorfeld bereits mittels eines Urinschnelltest ermittelt wurde, dass keine anderen Substanzen konsumiert wurden.
Im zweiten Teil der Voruntersuchung standen dann Tests zur räumlichen Wahrnehmung, Konzentrationsfähigkeit etc. an.
Bis das alles erledigt war, noch dazu für jeden Teilnehmer einzeln, war es schon deutlich nach 12 Uhr. Diejenigen, die gerade nicht getestet wurden, hatten schon einmal die Möglichkeit, sich mit dem Simulator vertraut zu machen. Dieser bestand aus einem Kleinwagen, an dessen Pedalen Sensoren angebracht waren, um die Position von Brems- und Gaspedal zu messen und an den Computer weiterzugeben. Die Vorderräder des Wagens standen auf Drehtellern, die ebenfalls mit dem Computer verbunden waren, sodass die Lenkeinschläge gemessen werden konnten. Soweit, so gut…

Der Simulator

Leider hatte dieser Simulator so seine Tücken: die Lenkung war als solche schon gewöhnungsbedürftig, aber noch im Rahmen dessen, was jemand, der gelegentlich auch mal ein Rennspiel auf der Konsole oder dem Computer gespielt hat, verkraften kann. Beim Gas war das schon anders: es war kaum möglich, auf eine virtuelle Geschwindigkeit von 70 Km/h zu beschleunigen. Noch schlimmer war die Bremse: die Bremsleistung des virtuellen Fahrzeugs war mehr als mager. Dazu kam noch, dass zwischen Betätigen der Bremse und einer Reaktion des Simulators eine zeitliche Verzögerung von ~1 Sekunde lag, wobei es fast keinen Unterschied gemacht hat, ob man die Bremse angestupst hat, oder Angst hatte, das Bremspedal zu verbiegen. Da habe ich schon auf der Playstation 2 deutlich mehr Realitätsnähe „erlebt“ – ohne Lenkrad. Auch die Grafik des Simulators war nicht mehr Stand der PS2-Generation – aber man konnte alles Nötige erkennen. Zumindest solange es denn um Dinge ging, die man durch die Windschutzscheibe oder den Innenspiegel sehen konnte: der reflexartig ablaufende Schulterblick war genau so vergeblich wie der Blick in die Seitenspiegel und allgemein durch die Seitenscheiben. Sowohl während der Eingewöhnungsphase als auch während der eigentlichen Tests kam es dadurch immer wieder zu brenzligen Situationen, einige Male auch zu Unfällen, die zum Glück folgenlos waren – bis auf ein leicht geknicktes Gamer- und Autofahrer- Ego.

Es kann losgehen

Nach den Vortests und dem Einfahren stand dann für mich erstmal eine kleine Stärkung an, während die ersten Teilnehmer bereits ihre erste Dosis zu sich nahmen. Dabei war ausschließlich der Konsum per Joint vorgesehen. Blättchen, Tabak, Tipps und Aktivkohlefilter standen zur Verfügung, es konnten aber auch eigene Utensilien zum Bauen verwendet werden. Vaporizer und andere Rauchgeräte waren aber nicht zugelassen. Einen meiner Mitstreiter hat es aber insofern hart getroffen, als dass er normalerweise einen Vaporizer nutzt und daher mit dem Rauchen und insbesondere mit dem Tabakrauch so seine Probleme hatte – und auch das Bauen der 3 Joints war eine Tätigkeit, die er vertrauensvoll mir überlassen hat. Es führte im ersten Moment zu etwas Verwirrung, als ich das Gras von einem anderen Probanden zusätzlich zu meiner Ration in Empfang nehmen wollte – aber die Hintergründe waren schnell erklärt.
Bis ich dann also „endlich“ auch auf dem Weg in die etwas abseits gelegene Gartenhütte war, die als Raucherecke auserkoren wurde, konnte ich schon die ersten Auswirkungen bei denen beobachten, die teilweise schon den 2. Joint konsumiert hatten. Es gab den einen oder anderen ausgiebigen Lach-Flash – und während ich meine erste Tüte baute, erzählte eine Versuchsperson sogar von einem Kreislaufzusammenbruch, der ihn für einen kurzen Moment ins Reich der Träume und in die Arme des aufmerksamen (und überaus sympathischen) Arztes sinken lies.
Die anderen Versuchsteilnehmer waren weniger angeschlagen, es wurde Basketball und Frisbee gespielt, einige Spielrunden kamen zusammen, einige haben auch ein Nickerchen gemacht. Insgesamt waren fast 3 Stunden für die „fachgerechte Entsorgung“ der jeweiligen Dosen eingeplant.
Kurz: ich war sehr gespannt darauf, wie sich das Produkt von Bedrocan bei mir auswirken würde – wobei ich mich selbst als Konsumenten bezeichnen würde, der nahezu täglich konsumiert, aber eher auf Qualität wert legt, als auf Menge. Bevor ich (gestreckten) Mist aus dubiosen Quellen rauche, verzichte ich lieber – und so wie Kenner für einen guten Rotwein gerne schon mal ein paar Euro mehr hinlegen, bin auch ich gerne bereit, für eine Leckerei etwas tiefer in die Tasche zu greifen. „Gourmet“ wäre aber doch übertrieben.
Nachdem ich also die ersten beiden Joints (für den Vapo-Dampfer und mich) gerollt hatte, konnte es also los gehen – und weil der Dampfer und ich ohnehin die beiden letzten in der Reihe waren, habe ich direkt im Anschluss angefangen, die beiden Joints für die 2. Runde vorzubereiten.
Das wiederum fiel dem ersten der schon erwähnten „special guests“ auf: einem Experten der Rechtsmedizin, dessen Name im Zusammenhang mit der Grenzwertkommission gelegentlich genannt wird. Ich wurde daraufhin aufgefordert, einem weiteren „special guest“ einen Crashkurs in Sachen Joint-Bauen zu geben. Bei dem Teilnehmer meines „Joint bauen für Anfänger“ Kurses handelte es sich um einen Bundesrichter, der ebenso wie der Rechtsmediziner bereits im Ruhestand ist und sich die Untersuchung in erster Linie aus Interesse angesehen hat. Ich war sehr von dem ersten Selbstversuch des Bundesrichters a.D., Tabak und Blättchen zu vereinen, überrascht: das Ergebnis war mit ein wenig Nachstopfen nicht nur rauchbar, sondern auch noch gerade und knitterfrei. Das schaffen die Wenigsten auf Anhieb, egal ob mit oder ohne Unterlage. Sicherheitshalber sage ich es dazu: in dem Prototypen war natürlich nur Tabak! Die Weitergabe von BTM ist mir schließlich nicht gestattet.
Aus der kleinen Fingerübung entsprang eine ebenso angenehme wie amüsante Unterhaltung mit den beiden Herren, die als Experten in meinem Leib- und Magen(-geschwür)thema natürlich überaus willkommene Gesprächspartner waren. Das mag damit zusammenhängen, dass beide im Grunde auf dem selben Standpunkt sind wie ich: die Grenzwerte müssen dringend angepasst werden, welcher Wert genau der Richtige ist, muss aber sehr genau ab gewägt werden. Immerhin geht es im schlimmsten Fall um Menschenleben und selbst bei kleinen Blechschäden werden die KFZ-Versicherer Interesse an einer klaren Rechtslage haben – und das gilt für die Versicherungsnehmer sicher doppelt.
Idealerweise sollte ein Meßverfahren eingeführt werden, dass eine genauere Aussagekraft über die konkrete Fahrtüchtigkeit hat. Welches genau das sein soll, darüber wurde auch gesprochen, aber einen gemeinsamen Favoriten gab es nicht.

Es wird ernst

Dann wurde es auch schon Zeit für den letzten Joint, ich sollte eine gute halbe Stunde später als letzter Teilnehmer meine erste Rauschfahrt im Simulator absolvieren. Dann ging es zum ersten Mal berauscht in den Simulator.
Der Simulator war, wie bereits erwähnt, nicht wirklich realitätsnah – was in dem konkreten Fall bedeutete, dass ich einen der besagten „Unfälle aus dem toten Winkel“ hatte. Dabei hat die Simulation geradezu danach geschrien, dass hinter dem am Straßenrand geparktem Auto ein Hindernis auftaucht – und ich habe instinktiv sogar den Kopf zur Seite gedreht, um die Situation genauer zu erfassen. Wie gesagt: das Seitenfenster fehlte in der Simulation und folglich wurde die Person, die auf die Fahrbahn lief, auch dank der verzögert wirkenden Bremse, virtuell ein Opfer meiner Fahrkünste sowie der oben geschilderten Umstände. Schande über mich!
Der (fast) unmittelbar darauf folgende medizinische Teil der Untersuchung war befundfrei, Finger gingen auf die Nasenspitze, Gleichgewicht war kein Problem, Reaktionszeit auch nicht, Augen unauffällig,  die 30 Sekunden waren in meinem Fall mit 30.0x so genau, dass der Arzt es für einen Zufallstreffer gehalten hat. Danach standen erneut die Tests zu Konzentration und räumlichem Vorstellungsvermögen an. Zu meinen Ergebnissen kann ich leider nichts sagen, was verschiedene Gründe hat: zum einen möchte ich die Testverfahren nicht alle ausplaudern, zum anderen bin ich oft gegen die Stoppuhr angetreten und/oder es wurde nicht bekannt gegeben, ob die Antwort „richtig“ war oder wie viele Fehler man gemacht hatte.  
Nachdem das erledigt war, war erst einmal wieder Zeit für ein paar Gespräche, wobei sich wie zu erwarten immer wieder neue Grüppchen fanden.

Auf zur zweiten Runde

2 Stunden nach dem ersten Durchgang ging es erneut in den Simulator, dieses Mal verlief die Fahrt ohne irgendwelche Kollisionen. Bei einem notwendigen Spurwechsel war es einmal knapp, weil der Schulterblick wortwörtlich ins Leere ging, ansonsten war es eine Fahrt ohne besondere Zwischenfälle.
Nach einer netten Plauderei mit meinem Beifahrer, der mir als „Ablenkung bei Bedarf“ zur Verfügung stand, ging es wieder zur Entnahme der Blutprobe und den feinmotorischen Tests. Wie beim ersten Mal gab es keine Auffälligkeiten in der Feinmotorik, beim Gleichgewicht oder den Bindehäuten, die Pupillen waren offenbar im Rahmen. Die zweite Punktlandung bei 30.0x Sekunden gegen die Stoppuhr waren ein kleiner innerlicher Ausgleich für den zuvor verursachten Unfall im Simulator.
Nach einer kurzen Erklärung, was eine „spawnclock“ ist, verschwand zumindest ein Teil der Ungläubigkeit aus dem Gesicht meines Gegenübers.
Danach standen weitere ~1.5 Stunden Warten an, die aber dank weiterer interessanter Gespräche mit sehr freundlichen und sympathischen Menschen keineswegs von Langeweile geprägt waren.
Kurz nach 0 Uhr stand meine letzte Simulatorfahrt an, die erneut unfallfrei und ereignislos war.
Die letzten Untersuchungen zur Freimotorik, dem Gleichgewicht usw. waren erneut „befundfrei“, bei den 30 Sekunden lag ich diese Mal dafür deutlich daneben: ~24 Sekunden, denn ich hatte mich verzählt: wenig Schlaf, zeitiges Aufstehen, langer Tag mit vielen Eindrücken, dazu einige Portionen hochwertiges Cannabis – kurz: die Konzentration war langsam weg. 
Zum Abschluss wurde ich dann zum nächstgelegenem Hauptbahnhof gebracht, wo mein „Babysitter“ mich in Empfang genommen hat – wie bereits erwähnt: gegen Unterschrift, dass er persönlich für meine Sicherheit in den folgenden 24 Stunden verantwortlich ist. Und natürlich habe ich, erwartungsgemäß, nicht den Drang verspürt, vor fahrende Auto´s oder von Hochhäusern zu springen. Der Wunsch, sich einigermaßen zeitnah schlafen zu legen, war hingegen durchaus vorhanden…

Abschließende Gedanken und Dank an die Beteiligten

Ich bin natürlich sehr auf die Auswertung gespannt, sowohl auf das Gesamtergebnis, als auch auf meine Einzelauswertung. Das wird aber noch etwas auf sich warten lassen.
Dem aufmerksamen Leser dürfte nicht entgangen sein, dass ich mich bezüglich der Beteiligten bedeckt gehalten habe. Das war sowohl meine Absicht, als auch eine Bitte, die von den Verantwortlichen der Studie geäußert wurde, nachdem ich um Erlaubnis gefragt hatte, darüber diesen Bericht zu verfassen. Offenbar löst ein wissenschaftlicher Bericht zum Thema Cannabis für die Ausführenden immer einen riesigen Rummel aus – und es kommt zu einem Kreuzfeuer von Vorwürfen, interessanterweise aus beiden Lagern: Während die Prohibitions-befürworter wenig überraschend aus der Richtung „Wie kann man nur…?“ schießen, lautet der Tenor bei den Vertretern der Regulierungs-Aktivisten häufig: „Warum habt Ihr nicht schon längst…?“. Wie so oft in der emotionalen Diskussion über Cannabis fehlt der „goldene Mittelweg“.
Dieser Rummel steht der Forschungsgruppe also ohnehin noch ins Haus  – aber meiner Ansicht nach ist schon das eine Mal zu viel, das nach der Veröffentlichung der Studie unweigerlich ansteht. Ich möchte mit meiner Vorab-Berichterstattung nicht schon im Vorfeld eine vermeidbare zweite Welle auslösen. Darum zum Abschluss zwei Bitten an die Leser:
Sollten die genannten Details ausreichen, eine Person oder Orte zuzuordnen, dann behaltet die Namen für Euch.
Außerdem könnt Ihr Euch selbst einen Gefallen tun, wenn Ihr den Forschern und Wissenschaftlern zu dem Thema nicht die Verfehlungen der Politik zum Vorwurf macht, sich nicht schon seit langer Zeit um eine andere Drogenpolitik und in dem Zusammenhang auch um eine bessere Regelung der Führerscheinfrage zu bemühen. Es ist aufwändig genug, so eine Forschung genehmigt zu bekommen – alleine dafür, dass die Forschungsprojekte trotzdem beantragt und durchgeführt werden, ist nach meiner Wahrnehmung eher ein herzliches „Dankeschön!“ angebracht, ohne wenn und aber.